"Die Fremde aus Nürnberg": ein Vorfall in Norwegen, der nie aufgedeckt wurde

In dieser Geschichte geht es um das mysteriöseste Verbrechen, das 1970 in Norwegen begangen wurde. Am überraschendsten ist, dass das Opfer dieses Verbrechens immer noch nicht identifiziert wurde, und was über sie herausgefunden wurde, wirft noch mehr Fragen auf.

Vor mehr als 50 Jahren, im Jahr 1970, wurde die Leiche einer unbekannten Frau im Tal Isdalen, nahe der Stadt Bergen, gefunden. Der Mann, der den grausigen Fund entdeckte, ging sofort zur Polizei.

Die Polizeibeamten kamen am Tatort an und suchten nach Beweisen. Sie fanden eine leere Schnapsflasche, zwei Plastikbehälter mit Benzin, Stiefel und einen Regenschirm bei der Frau.

Es war jedoch unmöglich, den Verstorbenen zu identifizieren. Es gab keinen Ausweis. Außerdem war sie, wie einige der gefundenen Gegenstände, verbrannt. Es gab jedoch keine Anzeichen für ein Feuer in der Nähe, so dass es unklar war, wie die Leiche dorthin gelangt war und warum sie überhaupt dorthin gebracht worden war.

Die Ermittlungen waren ins Stocken geraten, aber es gab bald wenig Hoffnung auf Fortschritte. Aufgrund der fehlenden Dokumente konnte der Unbekannte jedoch noch nicht identifiziert werden.

Später stellte sich heraus, dass der Tod die Folge einer Überdosis Schlaftabletten und einer Kohlenmonoxidvergiftung war.

Die Ermittler beschlossen, sich an die Medien zu wenden. Sie irrten sich nicht, denn bald erhielten sie einen Anruf von dem Hotel, das sich in Bergen befindet, und meldeten, dass der Verstorbene wohl bei ihnen wohnte.

Nach Angaben des Hotelpersonals hatte sich die Frau diskret verhalten, in bar bezahlt und wurde zuletzt am Tag ihrer Abreise gesehen.

Die Polizei untersuchte daraufhin ihr Notizbuch. Es stellte sich heraus, dass die Frau in verschiedene Städte und Länder gereist war und sich jedes Mal mit einem anderen Namen vorstellte. Zeugen, die durch ihr Notizbuch gefunden wurden, beschrieben sie auf unterschiedliche Weise.

Einige sagten, sie sei braunhaarig und käme aus Deutschland, andere beschrieben sie als eine Brünette, die Englisch mit einem seltsamen Akzent sprach.

Leider ist das alles, was die Polizei in diesem Fall feststellen konnte. Die offizielle Todesursache wurde als Selbstmord angegeben. Die Überreste der Jane Doe von Isdalen wurden begraben und der Fall geriet in Vergessenheit.

Aber 2016 gab es Aktivisten, vertreten durch die BBC-Journalisten Marita Higruff und Neil McCarthy, die beschlossen, ihre eigene Untersuchung durchzuführen. Sie konnten feststellen, dass die Frau aus Nürnberg stammte und etwa 40 Jahre alt war.

Auch dank Journalisten und Wissenschaftlern aus Bergen, die den erhaltenen Kiefer der unbekannten Frau studierten, gelang es ihnen, ihr Aussehen in Porträts nachzustellen.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Fall der Frau aus dem Tal Isdalen “eingefroren”, aber Aktivisten hoffen, dass eines Tages werden sie in der Lage sein, um herauszufinden, was in den fernen 1970 in Norwegen passiert ist und wer war die geheimnisvolle Dame.

Die Meinungen sind geteilt: Die einen halten die Frau für eine Spionin, die anderen sind geneigt zu glauben, sie sei ein zufälliges Opfer des Kalten Krieges.

Es ist nicht bekannt, ob wir jemals mehr über diesen Fall erfahren werden, aber für den Moment bleibt er ein Geheimnis für die Welt.

Quelle: zen.yandex.com

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