Reichtum hat kein Glück gebracht: die traurige Geschichte eines verlassenen Schlosses

Auch viel Geld und Möglichkeiten sind manchmal keine Garantie für Glück. Marie Laurie, die im 19. Jahrhundert lebte, hatte alles – einen liebenden Ehemann, ein großes Schloss, viel Geld, Diener. Sie konnte bekommen, was sie wollte.

Aber das Paar hatte keine Kinder, und Marie und ihr Mann nahmen diese Tatsache sehr schwer. Sie halfen oft den Kindern anderer Leute, die eine Behandlung brauchten, und beschlossen schließlich, einen Jungen, Maris, zu adoptieren.

Doch bald hatte die Frau ihr erstes Unglück – ihr Mann verstarb plötzlich. Ein paar Jahre später heiratete Marie ein zweites Mal, und zwar einen Mann aus dem Militär. Auch dieses Mal hatte das Paar kein Glück, ein Kind zu bekommen, also widmeten sie ihre ganze Aufmerksamkeit Maris.

Doch im Jahr 1900 ereilte die Familie ein weiteres Unglück – Maris fiel in eine Schleuse und ertrank. Die trauernden Eltern konnten keinen Ort finden, an den sie gehen konnten.

Und Mari verlor schließlich den Verstand. Nichts konnte sie mehr glücklich machen. Keine Menge an Geld oder Waren spielte mehr eine Rolle.

Die Frau musste in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden, wo sie 1,5 Jahre später starb. Etwa zur gleichen Zeit verstarb auch ihr zweiter Ehemann.

Und ein luxuriöses Schloss, in das viel Geld investiert wurde, verwandelte sich in ein Krankenhaus für Tuberkulosepatienten.

Quelle: lemurov.net

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