Sie verdienen Liebe: Die Geschichten von besonderen Hunden, die ihre Besitzer gefunden haben

Tiere sind, genau wie Menschen, oft krank, manchmal sogar schwer. Aber im Gegensatz zu den Menschen können sie sich nicht selbst versorgen. Und wie das Schicksal eines behinderten Haustieres aussieht, hängt von der Person ab, die neben ihm steht. Manche Hunde haben Glück.

Eine Hündin ohne Vorderbeine lebte auf der Straße. Sie fand ihren Besitzer im Tierheim

Stesha ist zwei Jahre alt und hat seit ihrer Geburt keine Vorderbeine mehr. Die Hündin hatte in einer halbverlassenen Fabrik gelebt. Sie wurde von Tierschützern gefunden und ins Tierheim gebracht.

Man suchte ein Jahr lang nach Besitzern für sie. Und man hat sie gefunden. Irene sah eine Anzeige in den sozialen Medien, dass Stesha eine Familie braucht.

“Ich beschloss, die Hunde zu besuchen. Ich habe mich so entschieden: Wer zuerst auf der Türschwelle liegt, den nehme ich. Stesha war die erste”, sagt Irene.

Stesha gewöhnte sich schnell an die neue Wohnung. Sie liebt es, auf dem Bett ihrer Besitzerin zu liegen, weckt ihr Frauchen morgens auf und liebt es, am Bauch gekrault zu werden. Darüber hinaus ist Stesha sehr unabhängig.

Trotz ihrer Besonderheit liebt sie das Schwimmen. Steshas Charakter ist lustig und spitzbübisch. Sie kaut an der Fußleiste oder an den Turnschuhen. Aber ihre Besitzerin schimpft nicht mit ihr.

Manchmal sind Passanten überrascht, wenn sie eine Frau mit einem Hund ohne Vorderpfoten sehen. Aber für Irene ist das Wichtigste die Treue, mit der Stesha sie ansieht.

Taiga hat keine Nase. Aber es gibt Freunde, auf die sie sich verlassen kann

Olha ist die Besitzerin einer behinderten Hündin namens Taiga. Als die Hündin noch klein war, wäre sie fast auf der Straße gestorben. Die Tierbesitzer misshandelten sie und warfen sie zum Sterben in einen Graben. Die Hündin lag dort 10 Tage lang, bis sie von Freiwilligen entdeckt wurde. Sie halfen und fanden dann neue Besitzer.

Nach allem, was Taiga durchgemacht hat, hat sie eine Besonderheit – sie hat keine Nase, nur Nasengänge. Die Hündin hat eine Metallkonstruktion im Kiefer und Silikonschläuche.

Taiga “arbeitet” als Therapeutin für Kinder – sie geht mit ihrer Besitzerin zu Kursen, in denen Olha über Hunde mit Behinderungen spricht.

“Taiga ist eine Superheldin für Kinder, die weiß, wie man verzeiht”, sagt Olha. – Nach dem Unterricht erhalten die Kinder ein Zertifikat als Superhelden-Helfer”.

Bella, Marcel, Darwin und Jessica kommen aus verschiedenen Städten – zur selben Besitzerin

Jeanne hat neun Haustiere, von denen vier eine Behinderung haben.

Jeannes erster Hund mit einer Behinderung war Elysium, ein Blindenhund. Etwa zwei Jahre später sah sie in den sozialen Medien einen Beitrag über eine andere Hündin, eine taube Hündin. Sie irrte durch Müllhalden und war in einem schrecklichen Zustand der Verwahrlosung.

Später stellte sich heraus, dass die Hündin im Alter von zwei Monaten an die Tür einer Tierklinik gebunden und dort ausgesetzt worden war. Jeanne nahm sie auf und nannte sie Bella. Später stellte sich heraus, dass Bella die Nichte von Elisium war.

Bella musste sich einer Operation unterziehen – ein Knorpelbruch und Einwärtswendung des Liedes.

“Es war schwierig, aber wir haben es geschafft”, sagt Jeanne.

Jeanne hat auch einen blinden Darwin und einen tauben Marcel, die ebenfalls Doggenhunde sind und ebenfalls aus anderen Städten zu ihrer Besitzerin gekommen sind.

“Meine Elisium hat mir bei der Erziehung der Hunde sehr geholfen, sie war die Älteste, und alle haben auf sie gehört, sie haben sie nachgeahmt”, sagt Jeanne. Elisium ist letztes Jahr verstorben – im Alter von sieben Jahren ist sie an Krebs gestorben”.

Und dann ist da noch Jessica, die behindert ist, weil sie als Welpe eine schwere Krankheit oder ein schweres Trauma erlitten hat. Jessica wurde fast tot unter der Garage gefunden, die Hündin war von einem Kauderwelsch bei lebendigem Leib gefressen worden.

“Jess war lange Zeit komplett gelähmt, es gab eine lange Rehabilitation: Schwimmen, Massagen. Nach etwa sechs Monaten konnte Jess aufstehen, aber die Folgen blieben: Sie kann nicht lange stehen und hat ständig nervöse Ticks”, sagt Jeanne.

Jeanne nimmt ausgesetzte Tiere aus verschiedenen Städten auf und sucht dann nach neuen Besitzern. Oft müssen die Hunde erst sozialisiert, an andere Hunde gewöhnt und an die Nähe des Menschen gewöhnt werden.

Im Moment nimmt Jeanne vorübergehend keine neuen Haustiere auf – es gibt einfach keinen Platz. Ein Pitbull, ein Pudel, zwei Wolfsmischlinge und ein gesundes Schoßhündchen aus dem Tierheim leben mit den behinderten Hunden zusammen.

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