Eine obdachlose Frau beschloss, die Straße nicht zu verlassen, da sie sonst ihre Hunde hätte aussetzen müssen

Das Leben eines Einwohners der mexikanischen Stadt Tijuana hat sich nicht zum Guten gewendet. Sie ist 65 Jahre alt und lebt auf der Straße. Die Stadtbewohner gaben der Frau den Spitznamen Hole, da ihr richtiger Name unbekannt ist. In den Jahren ihrer Obdachlosigkeit hat Hole einige echte Freunde gefunden. Das sind die Hunde, die sie mit dem letzten Geld, das sie bekommen hat, gefüttert und behandelt hat.

Hole verbrachte die Nacht in einem riesigen Müllsack. Die Tiere legten sich neben sie, wärmten sie mit ihren Körpern und schützten sie vor der Kälte der Nacht. Das Problem der Mexikanerin wurde bald von der Polizei aufgegriffen. Sie boten ihr ihre Hilfe an, aber Hole weigerte sich standhaft, sie zu begleiten.

Wie sich herausstellt, geht es nicht um die Romantik des Straßenlebens. Sie fürchtete um ihre Haustiere. Außerdem stand eine der Hündinnen kurz vor der Geburt, und Hole zögerte, sie und ihre Welpen ihrem Schicksal zu überlassen.

Nach langer Überzeugungsarbeit gelang es der Polizei und Hole, einen Kompromiss zu finden. Die Frau begann, über Nacht in einem speziellen Zentrum mit einem Bett und Wärme zu schlafen. Dort traf sie die Freiwillige Alejandra Castro.

Alejandra erkannte sofort, dass Hole ihre Schwanzwächter nicht aufgeben würde und beschloss, ihr zu helfen. Zuerst kaufte sie alles, was sie für sie brauchte: warme Kleidung, eine richtige Matratze, Wasserflaschen und viele Packungen Hundefutter.

Zweitens überredete sie eine Frau, in eine Zeltunterkunft zu ziehen. Hola hat jetzt ein Dach über dem Kopf, und ihre Haustiere sind bei ihrem Frauchen geblieben. Ein Tag im Tierheim kostet 50 Pesos, so viel wie eine Tasse billigen Kaffees.

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