Ein Junge sparte für einen Traum und gab es aus, um das Leben eines anderen zu retten

Der Andrjuschka des Nachbarn hatte trotz seines jungen Alters einen klaren Lebensplan. Er träumte und wusste, wie er reich werden und die schreckliche Hypothek abbezahlen konnte, die ihn fast dazu brachte, seine Eltern nicht mehr zu sehen. Der 8-Jährige hat bereits alle Bücher von Dale Carnegie und alle Geschichten reicher Leute gelesen, von Ford bis Satoshi Nakamoto. Ich habe sogar ein paar Worte auf Englisch mit Zuckerberg selbst auf Facebook gewechselt!

Und nicht nur das – der künftige Geschäftsmann begann, für ein vielversprechendes Start-up zu sparen. Das Kleingeld, das er für Kaugummi und Cola gespart hatte, steckte er in ein Sparschwein und versteckte es in einem Regal hinter seinen Büchern. Eines Tages waren dann alle Geschäftspläne eines überalterten, unabhängigen Jungen in Gefahr.

Eines Tages kam Andrjuschka von der Straße herein, sehr aufgeregt, ja sogar verängstigt. Er rannte zum Bücherregal, holte sein Sparschwein aus seinem Versteck und schlug es mit voller Wucht auf den Boden!

In den Augen der verwirrten Mutter und Großmutter lag ein Ausdruck der Verwirrung. Um jegliche Fragen zu unterbinden, sagte der kleine Mann kurz, dass er dringend Geld brauche! Eine Menge! Leben oder Tod!!! Dann hob er schnell das Wechselgeld vom Boden auf und rannte aus der Wohnung.

Natürlich wollten meine Mutter und meine Großmutter bei einer solch seltsamen Vorstellung nicht dabei sein. Die Frauen tauschten eilig ihre Hauskleidung gegen Straßenkleidung und stürmten ebenfalls in den Innenhof. Es stellte sich heraus, dass die Kinder ein großes lokales Problem hatten! Ein Welpe wurde auf dem Hof von einem Auto angefahren, und ohne die Jungs, die zufällig in der Nähe waren, hätte es schlimm ausgehen können.

Die Kinder brachten den Hund in das Tierkrankenhaus, in dem Olezhkas Vater arbeitet. Dort wurde das arme Tier erstversorgt und nach der Diagnose einer gebrochenen Pfote operiert und mit einer Schiene versorgt.

Oležkas Vater sagte, die Jungs hätten das Leben des armen Tieres gerettet! Und ihnen zuliebe, den Freunden seines Sohnes, führten die Tierärzte all diese chirurgischen Eingriffe kostenlos durch.

Aber dann braucht man Geld für die Behandlung und die Krankenhausversorgung. Andernfalls wird er in einem Tierheim abgegeben. Und wenn es dort keine Pflegeeinrichtungen gibt, wird der arme Kerl eingeschläfert werden müssen. Der Geldbetrag war für die Verhältnisse eines Jungen einfach exorbitant hoch.

Als der Hund, der bereits den Spitznamen Buddy trug, eingeschlafen war, kamen die Jungen und Irka, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, zu einer Ratssitzung. Woher soll das Geld für Medikamente und weitere Rehabilitation kommen? Es kam nicht in Frage, den geretteten Welpen in einem Tierheim abzugeben oder, schlimmer noch, ihn einzuschläfern. Es war beängstigend, auch nur daran zu denken!

Und dann sagte Olezhka, er habe sogar 500 Rubel! Seine Großmutter schenkte es ihm zum Geburtstag, aber er hatte noch keine Zeit, es auszugeben. Und Irka berichtete sofort, dass sie 200 Rubel versteckt hatte. Sie wollte sich einen echten Lippenstift kaufen, aber sie durfte nur Hygienelippenstift benutzen, weil sie zu jung war. Kurz gesagt, es reicht aus. Dann wird er einen kaufen. Rostik schüttelte 150 Rubel aus seinem Vorrat. Er hatte sie für ein Geschenk für seine ältere Schwester aufgespart. Sie hat ihm vor einem Jahr das Leben gerettet, indem sie Blut spendete, als der Junge operiert werden musste!

Daraufhin eilte Andrjuschka nach Hause, um sein Sparschwein zu holen. Als Mutter und Großmutter auf den Hof gingen, saßen die Jungen auf einer Bank und zählten das Geld. Die Aufregung verwirrte sie immer wieder, und sie konnten nicht einschätzen, wie viel sie noch verpassen würden.

Erwachsene, die im selben Hof wohnen, gingen vorbei. Als sie erfuhren, was geschehen war, gaben sie den Kindern auch Münzen und Scheine – so viele, wie sie für möglich hielten. Natürlich haben auch Andrjuschkas Mutter und Großmutter ihren Beitrag geleistet. Die Jungs sind völlig verwirrt über die Berechnungen. Und dann, durch einen glücklichen Zufall, kam Andrjuschkas Vater von der Arbeit. Nachdem er sich die Horrorgeschichte angehört hatte, stellte er „das Soll dem Haben gegenüber“ und meldete den fehlenden Betrag. Dann ging er in die Tierklinik und bezahlte die Behandlung des Welpen.

Nach einer Woche zog Buddy in Andrews Haus ein. Aber alle Jungs auf dem Hof betrachten ihn als ihren eigenen Sohn und gehen abwechselnd mit ihm spazieren. Andrjuschka selbst spart jetzt nicht für ein super-duper Start-up, sondern für ein sehr reales Vorhaben – die Hilfe für obdachlose Tiere.

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