Eine Frau hat die Krankenschwester ausfindig gemacht, die ihr vor 38 Jahren das Leben gerettet hat. Das ist so eine rührende Geschichte!

Als Amanda gerade drei Monate alt war, hatte sie einen Unfall. Damals war sie krank und hatte Fieber, ihre Mutter schmierte das Mädchen mit Mentholsalbe ein, und als sie sich abwandte, um eine Windel zu holen, rollte das Mädchen vom Sofa auf den Dampfstrahler. Das kleine Mädchen erlitt auf der Stelle schwere Verbrennungen. Sie wurde sofort in die Verbrennungsstation des Albany Medical Centre gebracht.

1977 veröffentlichte der Jahresbericht des Albany Medical Center dieses Foto, das bald sehr populär wurde. Das Bild zeigt eine junge Krankenschwester, Susan Berger, die Amanda unmittelbar nach der Operation im Arm hält.

Wie sich Susan erinnert, hatte sie gerade in diesem Zentrum für Verbrennungen angefangen zu arbeiten. Und das kleine Mädchen war fast ihre erste Patientin. Das Mädchen war übrigens sehr überrascht, dass das Baby nach der Operation überhaupt nicht weinte und nicht einmal einschlief.

Die Krankenschwester sprach dann die ganze Zeit mit ihr, während sie sie im Arm hielt, und so wurden sie auch fotografiert. Es war kein inszeniertes Foto, und damals interessierte es niemanden, wie sie auf dem Bild aussahen, da zu diesem Zeitpunkt um Amandas Leben gekämpft wurde.

Das ist jetzt 38 Jahre her. Amanda Scarpinatti sagt, dass sie sich dieses Bild immer ansah, wenn sie sich unwohl fühlte. Sie beschloss, ihren Schutzengel aus ihrer fernen Kindheit aufzusuchen.

„Nach diesem Vorfall musste ich viele Jahre lang die Folgen der Verbrennungen auskurieren. Ich wurde anders behandelt: Kinder hänselten mich und vermieden es, mit mir zu spielen, die Eltern meiner Freunde wollten mich nicht zu sich einladen, vielen war ich zu unheimlich. Und das war sehr frustrierend. Was mich neben der Fürsorge meiner Eltern immer gestützt hat, ist dieses Bild, das von Liebe durchdrungen ist. Eine fremde Frau hält mich in ihren Armen mit einer Zärtlichkeit, zu der nicht jeder für sein Kind fähig ist. Wenn ich eine schwere Zeit hatte, was oft der Fall war, schaute ich mir immer unser Foto an und fand die Kraft, wieder glücklich zu sein.

Tatsächlich hatte Amanda schon seit Jahren nach Susan gesucht, und als sie die Nachricht über die sozialen Medien verbreitete, hatte sie Glück. Da ihr Beitrag von Hunderten von Menschen erneut gepostet wurde, wurde Susan Berger buchstäblich am selben Tag gefunden.

Und zwei Wochen später trafen sich die Frauen. Es war sehr herzerwärmend und rührend und trieb allen Anwesenden die Tränen in die Augen.

Und die beiden Seelenverwandten lagen sich in den Armen, als hätten sie sich nie getrennt.

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