Vor vier Jahren wurde das Baby mit einem Gewicht von nur 435 Gramm geboren. So ist er aufgewachsen

Der kleine Kayo wurde in der 23. Woche schwanger geboren, aber entgegen allen Prognosen der Ärzte und dank der Hoffnung und des Glaubens seiner Eltern überlebte der Junge. Wenn man ihn jetzt ansieht, kann man kaum glauben, dass er einmal etwas über vierhundert Gramm wog.

Bei Jessica Doxey wurde eine lebensbedrohliche Präeklampsie diagnostiziert, als sie im Alter von 23 Wochen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Frau unterzog sich einem Notkaiserschnitt, der dringend notwendig war.

Nur 10 % – so groß war die Chance auf Leben für das Baby, das nur 435 Gramm wog, aber es atmete. Die Eltern wurden vor die Wahl gestellt: ihren Sohn gehen lassen oder um sein Leben kämpfen. Das Herz einer Mutter entschied sich für die zweite Option.

Kayo wurde sechs Wochen lang unter Sauerstoffzufuhr in einem speziell ausgestatteten Inkubator gehalten, in dem ähnliche Bedingungen herrschten wie im Mutterleib. Jessica selbst wurde eine Woche nach der Entbindung entlassen. Jeden Tag presste sie die Milch ab und brachte sie zu ihrem Sohn auf die Neugeborenenstation.

Die Ernährung und die Therapie zeigten Wirkung – Kayo wog bei seiner Entlassung 3,7 kg, und die Eltern konnten das Baby an Heiligabend mit nach Hause nehmen.

„72 Stunden lang hatte ich schreckliche Schmerzen, aber der Glaube, dass mein Sohn wieder gesund wird, hat mich gerettet“, sagt die Mutter des Kindes.

Cayo ist das dritte Kind in der Doxie-Familie. Ihre erste Tochter Stella wurde ebenfalls als Frühgeburt in der 36. Schwangerschaftswoche geboren, als die werdende Mutter mit starken Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Bei Jessica wurde Präeklampsie diagnostiziert (ein pathologischer Zustand, der in der Regel in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auftritt und zu anhaltendem Bluthochdruck, Blutgerinnungsstörungen sowie Leber- und Nierenversagen führt), eine Frau, die darauf vertraute, dass diese seltene Komplikation nicht wieder auftreten würde. Doch leider holte die Krankheit sie wieder ein, und zwar viel früher als beim letzten Mal.

Mit der Zeit entwickelte Jessica Schuldgefühle darüber, was mit dem Baby geschehen war. „Ich habe mir immer wieder eingeredet, dass ich für das Leiden meines Kindes verantwortlich bin, dass mein Körper daran schuld ist. Es ist sehr beängstigend, seinen Sohn leiden zu sehen“, erinnert sie sich.

Die Mutter glaubte und hoffte, dass Kayo sich erholen würde. Sie kam oft ins Krankenhaus, um nach ihrem Baby zu sehen. Die Frau gestand, dass es für ihre Familie die schwerste Zeit sei, wenn ihr Kind in Gefahr sei und man ihm nicht helfen könne.

„An dem Tag, an dem wir Kayo in unseren Armen nach Hause trugen, kehrte endlich Frieden in unserem Haus ein.“

Die Eltern des Babys danken dem Schicksal, dass ihr Sohn überlebt hat. Er nimmt jetzt schnell zu, und wenn man sich den Jungen anschaut, ist es kaum zu glauben, dass er zu einem so kleinen Zeitpunkt mit minimalem Gewicht geboren wurde.

Und Jessica hilft und unterstützt Mütter, die eine Frühgeburt erlebt haben. „Was passiert ist, war nicht deine Schuld. Alles, was ein solches Kind braucht, ist der Glaube und die Liebe seiner Mutter. Glaube daran und du wirst Ergebnisse sehen“, sagt sie.

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