Gesichtsloses Etwas oder ein riesiger Magen: Wissenschaftler können den "Tropfen" am Strand von Cornwall nicht identifizieren

Ein kurioser Fund an der Küste Cornwalls (UK) hat die Aufmerksamkeit der Urlauber auf sich gezogen und Wissenschaftler auf der Suche nach einem Hinweis ins Schwitzen gebracht: Ein gesichtsloses Etwas von 1,5 Metern Durchmesser wurde am Strand abgeladen und kann von den Wissenschaftlern noch immer nicht identifiziert werden, schreibt der Express.

Helen Marlow entdeckte die mysteriöse Masse am Strand von Maracion, als sie im Urlaub mit ihrem Hund spazieren ging. Die gesichtslose Masse, etwa 1,5 Meter im Durchmesser und 30 Zentimeter breit, erregte die Aufmerksamkeit der Frau. Nach Angaben der Frau wies der “Blob” keine offensichtlichen Anzeichen einer Beschädigung auf, schien keinen besonderen Geruch zu verströmen, war eine fleischige Substanz ohne definierte Merkmale, hatte keine Gliedmaßen und sah wie eine einzige Masse aus.

Marlow merkt auch an, dass das unbekannte Etwas sehr einschüchternd aussah und sie sich deshalb nicht dazu durchringen konnte, den seltsamen “Tropfen” zu berühren, sondern mit ihrem Schuh dagegen trat. Die Frau behauptet, dass die gesichtslose Masse dann wie “ein großer fetter Wackelpudding” zitterte.

Die Frau behauptet auch, dass das gesichtslose Ding in Seetang eingewickelt war und offenbar aus dem Meer an Land “kam”. Allerdings konnten weder sie noch ihr Mann das Gesehene mit etwas vergleichen, das ihnen schon einmal begegnet war.

Ein Foto des gesichtslosen Etwas von der Küste Cornwalls wurde später den Wissenschaftlern gezeigt, aber selbst sie waren von dem bizarren Klecks verwirrt und konnten ihn nicht sofort identifizieren. Rob DeVille, Projektleiter des britischen Walforschungsprogramms, sagte, dass es schwierig sei, den Klecks allein anhand der Fotos zu erkennen.

DeVille fügte hinzu, dass es sich bei den am Strand gefundenen Fragmenten möglicherweise um die Überreste des Magens oder des Verdauungstrakts eines Meerestiers handelt. Es könnte zum Beispiel ein Teil eines großen Wals oder sogar eines Riesenhais sein. Letzteres ist jedoch weniger wahrscheinlich, da DeVille glaubt, dass die Haie zu dieser Jahreszeit nicht in diese Region wandern.

Der Wissenschaftler wies auch darauf hin, dass es unmöglich ist, allein anhand des Fotos eine Art oder auch nur eine breite taxonomische Gruppe von Überresten zu bestimmen – dazu wären weitere Untersuchungen erforderlich.

Andere Forscher vermuten, dass es sich bei dem gesichtslosen Etwas zum Beispiel um die Plazenta oder den Magen eines Wals oder um einen aufgeblasenen Wetterballon handeln könnte. Weitere Untersuchungen wären auf jeden Fall erforderlich.

Rob DeVille vermutet jedoch, dass die rätselhaften Überreste höchstwahrscheinlich organischen Ursprungs sind und es sich um eine Art Organ von großen Meerestieren handelt. Diese Theorie wird durch die Tatsache gestützt, dass Wissenschaftler jedes Jahr Berichte über fragmentarische Überreste von Meerestieren erhalten, die an Stränden gefunden werden.

Quelle: focus.сom

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